Daniel Mason:"Landleute" (Verlag C.H.Beck) | 29.10.2026

Für ein Jahr an den "Arsch der Welt", werden die Akademiker Miles und Kate, samt Kindern und Hund, in die Provinz berufen. Während Kate als Gastprofessorin vom Campus vereinnahmt wird, die Kinder schnell Freunde und Gleichgesinnte gefunden haben, selbst der Hund in ein außergewöhnliches Abenteuer gerät, bleibt Miles, der endlich seine Doktorabeit abschließen will, erstmal auf verlorenem Posten. Die Nachbarn, eine eingeschworene Gemeinschaft, schrullig und schwer zu knacken, machen es ihm nicht gerade einfach, Fuß zu fassen. Als er auf eine Lokallegende stößt, die von einer unterirdischen Hohlwelt erzählt, basierend auf der Existenz geologischer Phänomene, taucht Miles, der über russische Märchen promoviert,endlich in die kuriose Welt der Nachbarschaft ein. Lässt sich mitreißen, nach geheimen Höhleneingängen, unterirdischen Prinzessinnen, Widergängern und Flugsauriern zu forschen. Als der erste Schnee fällt, ein attraktiver norgwegischer Olymponike den Ort (vor allem die Damenwelt von Greensbury) in die Geheimnisse des Langlaufs einweiht, der Hund die erste Rattenlinie entdeckt und Tochter Olive in einer Bärenhöhle verschwindet, ist Miles längst Teil der verschrobenen Parallelwelt-Gemeinschaft und seinen eigenen Überzeugungen gar nicht mehr so sicher...
Herrlich! Was für schräges, liebevolles, tubulentes und fröhliches Buch. Über eine Gesellschaft, die sich selbst nicht allzu ernst nimmt, umeinander kümmert und im Notfall füreinander einsteht.
Dieses Buch ist ein wahrer Schatz und macht gute Laune!
Hervorragend übersetzt von Cornelius Hartz.
Lesen !
Unbedingt Lesen!